Während andere in den Ferien vielleicht lieber ausschlafen, haben sich 17 Jugendliche aus Neuenhofe – plus Verstärkung aus Hillersleben – getroffen, um gemeinsam ordentlich was wegzuschaffen. Und eines kann ich schon mal sagen: Langweilig war es definitiv nicht!
Auf dem Programm standen Graffiti, Aufkleber, Unkraut und jede Menge kleine und große Spuren, die wir in unserem Ortsteil eigentlich nicht so gerne sehen. Die Verteilerkästen und die Trafostation an der Forststraße bekamen zunächst eine gründliche Graffiti-Kur und anschließend einen frischen Anstrich. Fast wie Kunst – nur diesmal mit dem Ziel, dass man hinterher möglichst wenig davon sieht.
Auch an der Bushaltestelle wurde ordentlich aufgeräumt: Aufkleber und Schmierereien mussten weichen. Die Laternen durften ihre „Aufkleber-Kleider“ ebenfalls abgeben. Auf dem Spielplatz wurden Müll, Unkraut und Graffiti gemeinsam in die Schranken gewiesen. Und auch der Festplatz kann sich jetzt wieder sehen lassen.
Die wahre Endgegner-Mission waren allerdings die Aufkleber. Einige davon hatten offenbar beschlossen, für immer zu bleiben. Doch unsere Jugendlichen ließen sich davon nicht beeindrucken und haben so lange weitergemacht, bis auch der letzte hartnäckige Aufkleber seinen Platz räumen musste. So konnte ein Großteil der Laternen im Ort gesäubert werden.
Unterstützung gab es dabei von unseren Bauhofmitarbeitern Andreas, Daniel und Ronny. Sie haben die Jugendlichen in drei Teams eingeteilt, für die richtige Ausstattung gesorgt und mit Rat, Tat und natürlich dem passenden Werkzeug zur Seite gestanden.
Denn ganz wichtig: Sachbeschädigung hat in unserer Gemeinde keinen Platz. Umso schöner ist es zu sehen, dass unsere Jugendlichen das genauso sehen und mit anpacken, wenn es darum geht, unsere Westheide sauber, ordentlich und lebenswert zu halten.
Ich möchte deshalb einfach mal Danke sagen. Danke an alle 17 fleißigen Helferinnen und Helfer, die ihre Ferien und einen wunderschönen Sommertag genutzt haben, um etwas für ihren Ort zu tun. Das ist nicht selbstverständlich – und darauf können wir als Gemeinde wirklich stolz sein.
So geht Gemeinschaft: nicht nur darüber reden, sondern Ärmel hoch, Handschuhe an und machen!
Ein großes Dankeschön an euch – ihr habt heute gezeigt, dass unsere Jugend nicht nur Zukunft ist, sondern schon heute richtig was bewegen kann!